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„Mein spannendstes Projekt“.
Regisseur Christoph Eichhorn inszeniert zwei neue Folgen für die Reihe KRIMI.DE im Auftrag des KI.KA

 

DREFA.de   01-07/07/2008  

 

 Regisseur Christoph Eichhorn inszeniert zwei neue Folgen für die Reihe KRIMI.DE im Auftrag des KI.KA

   Christoph Eichhorn mit Dominique Horwitz, Stefan Tetzlaff und Constantin von der Decken. KRIMI.de/Erfurt

     Christoph Eichhorn mit Dominique Horwitz, Stefan Tetzlaff und Constantin
     von der Decken. Foto: DREFA.de

Gerade ist die Folge „Kein Zurück“ aus der KI.KA-Reihe KRIMI.DE mit dem renommierten Erich-Kästner-Fernsehpreis ausgezeichnet worden. Regisseur Christoph Eichhorn über das Format, die Zusammenarbeit mit den jungen Schauspielern und seine Handschrift bei den Krimis.


Herr Eichhorn, Sie haben im letzten Jahr Ihren ersten Film für die Reihe inszeniert. In diesem Jahr zwei weitere. Was zeichnet das Format aus?

Wir machen ja keine Kinderkrimis, sondern Krimis mit Kindern, die gut erzählt sind. Die Episoden beziehen immer eine klare Stellung zu den Themen, die wir behandeln. Ich finde das sehr mutig, weil es weit über das hinausgeht, was sonst für Kinder produziert wird. Das Format ist sehr zeitgemäß und zeigt nicht nur eine heile Welt. Das ist auch wichtig, weil Kinder heute ungeheuerlichen Dingen ausgesetzt sind. Mit diesem Anspruch muss eine solche Sendung auch gemacht werden.


Wie inszenieren Sie beispielsweise Szenen, in denen es gewalttätig zugeht. Fließt da auch Blut?

Es ist für mich ganz wichtig, dass die Gewalt nicht um ihrer selbst willen gezeigt wird. Sie darf nie zum Selbstzweck werden. Wenn Gewalt in einer Szene vorkommt, dann beziehen die Figuren eine deutliche Stellung dazu. So wie in der Folge „Kein Zurück“, die jetzt den Erich-Kästner-Preis bekommen hat. Das hat mich sehr gefreut, weil die Darstellung immer eine Gratwanderung ist und man aufpassen muss, wie weit man gehen darf.


Ist KRIMI.DE schwieriger zu inszenieren als beispielsweise „Alarm für Cobra 11“ oder „SOKO Leipzig“, für die Sie auch schon gearbeitet haben?

Das sind unterschiedliche Anforderungen. Aber KRIMI.DE ist von allen Projekten, die ich zurzeit mache, das spannendste. Wir haben sehr viele Freiheiten, weil wir keine Serie machen und können deshalb von Folge zu Folge variieren. Dann sind die Drehbücher sehr gut. Und es macht einfach viel Spaß mit Mathilde Bundschuh, Constantin von der Decken und Stefan Tetzlaff zu drehen. Sie sind einfach gut und verstehen sich wunderbar. Aber Anne Heubner von der Kinderfilm GmbH hat beim Casting auch viel Zeit investiert, bis wir sie gefunden hatten.


Haben die jungen Darsteller Sie schon einmal in einer Szene korrigiert?

An den Büchern hatten sie bis jetzt nichts auszusetzen. Bei der Sprache lassen sie natürlich ihre eigenen Erfahrungen einfließen. Da sind die drei einfach näher dran am Puls der Zeit.


Wie ist die Zusammenarbeit mit Dominique Horwitz, der den Kommissar Meininger spielt?

Ich kenne ihn schon sehr lange und ich glaube, für ihn ist das ein großer Luxus. Er sieht, dass es ein außergewöhnliches Format ist, das ungewöhnlich für das deutsche Fernsehen ist. Uns macht die Arbeit sehr viel Spaß.

 

Da brauchen Sie nicht viele Worte für die Szenen?

Nein, das geht sehr unkompliziert.


Wie gefällt Ihnen Erfurt als Drehort?

Die Stadt bietet natürlich viele Motive und repräsentiert unterschiedliche Baustile. Außerdem ist sie zum Drehen sehr gut geeignet, weil sie auch nicht so groß ist. So ist es immer sehr reizvoll, hier zu drehen.


Wie geht es weiter mit KRIMI.DE aus Erfurt?

So wie es aussieht, werden wir auch im kommenden Jahr wieder drehen.

 

 

 

 

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